PHYSIOTHERAPIE

Wis­sen­schaft­lich fun­diert.
Mensch­lich beglei­tet.

Ter­min ver­ein­ba­ren

Indi­vi­du­el­le Phy­sio­the­ra­pie für alle Lebens­pha­sen: Von Reha nach OP bis zur Becken­bo­den­the­ra­pie. Wir beglei­ten Sie ganz­heit­lichkom­pe­tent und auf Augen­hö­he zu Ihrer Gesund­heit.

Behand­lun­gen nach Spe­zi­al­ge­bie­ten

Wo The­ra­pie Trai­ning wird.
Und Gesund­heit zum Lebens­stil.

Gynä­ko­lo­gi­sche The­ra­pie & Becken­bo­den

Hier dreht sich alles rund um das The­ma Frauen*gesundheit und Becken­bo­den­the­ma­ti­ken.

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Behand­lung nach Verletzung/OP

Geziel­te Reha­bi­li­ta­ti­on und Mobi­li­sa­ti­on nach OP oder Ver­let­zung: Wir för­dern Ihre Hei­lung, lin­dern Schmer­zen und stei­gern Ihre Belast­bar­keit für vol­le Lebens­qua­li­tät.

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Behand­lung bei Schmer­zen

Phy­sio­the­ra­pie kann Ihnen bei ortho­pä­di­schen Beschwer­den bzw. Schmer­zen ver­hel­fen den All­tag zurück­zu­er­lan­gen.

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Sport­phy­sio­the­ra­pie

Egal ob Hob­by- oder Leis­tungs­sport: Unse­re Sport­phy­sio­the­ra­pie unter­stützt Sie dabei, nach Ver­let­zun­gen oder Ope­ra­tio­nen wie­der beschwer­de­frei und leis­tungs­fä­hig in Ihren Sport zurück­zu­keh­ren.

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Mus­kel­auf­bau als Prä­ven­ti­on

Geziel­ter Mus­kel­auf­bau stärkt den Kör­per, beugt Ver­let­zun­gen vor, ver­bes­sert Sta­bi­li­tät und Belast­bar­keit und unter­stützt lang­fris­tig Gesund­heit und Leis­tungs­fä­hig­keit.

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Ger­ia­tri­sche Behand­lun­gen

Geziel­te Phy­sio­the­ra­pie und the­ra­peu­ti­sches Kraft­trai­ning zur För­de­rung von Mobi­li­tät, Selbst­stän­dig­keit und Lebens­qua­li­tät im höhe­ren Alter.

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Phy­sio­the­ra­pie nach Kör­per­re­gio­nen

Hals­wir­bel­säu­le

Die Hals­wir­bel­säu­le ist der obers­te Abschnitt unse­rer Wir­bel­säu­le und ver­bin­det Kopf und Rumpf. Die dort vor­han­de­nen Gelen­ke, Mus­keln und Ner­ven sor­gen dafür, dass wir unse­ren Kopf prä­zi­se in alle Rich­tun­gen bewe­gen kön­nen. Gleich­zei­tig schützt sie das Rücken­mark sowie wich­ti­ge Ner­ven und Blut­ge­fä­ße, die unter ande­rem das Gehirn und die Arme ver­sor­gen. 

Durch die­se Viel­zahl an Auf­ga­ben ist die Hals­wir­bel­säu­le ein beson­ders beweg­li­cher, aber auch emp­find­li­cher Bereich. Län­ge­res Sit­zen, Stress, ein­sei­ti­ge Belas­tun­gen oder Fehl­hal­tun­gen – zum Bei­spiel bei der Arbeit am Com­pu­ter – kön­nen dazu füh­ren, dass Mus­keln ver­span­nen, Gelen­ke ihre Beweg­lich­keit ver­lie­ren oder Ner­ven gereizt wer­den. Die Fol­gen zei­gen sich nicht immer nur im Nacken selbst, son­dern kön­nen sich auch als Kopf­schmer­zen, Schul­ter- und Arm­schmer­zen, Krib­beln in den Hän­den oder ein all­ge­mei­nes Span­nungs­ge­fühl äußern.

Häu­fi­ge Beschwer­de­bil­der
unspe­zi­fi­sche Nacken­schmer­zen / Cer­vical­gie 
Mus­kel­ver­span­nun­gen im Nacken- und Schul­ter­be­reich / mus­ku­lä­re Dys­ba­lan­cen 
Band­schei­ben­vor­fäl­le / zer­vi­ka­le Radi­kul­opa­thie (aus­strah­len­de Schmer­zen, Krib­beln,   Taub­heits­ge­fühl oder Schwä­che in bestimm­ter Mus­ku­la­tur)
Tho­ra­cic Out­let Syn­drom (Ver­en­gung von Ner­ven oder Blut­ge­fä­ßen im Schul­ter-Nacken-Bereich)
Belas­tungs­ab­hän­gi­ge Beschwer­den im All­tag
Ein­ge­schränk­te Beweg­lich­keit der Hals­wir­bel­säu­le 
post­ope­ra­ti­ve Reha­bi­li­ta­ti­on nach Ein­grif­fen an der HWS (z.B. Dis­kek­to­mie & Fusi­on, Spon­dy­lo­de­se, For­ami­no­to­mie)

Len­den­wir­bel­säu­le

Die Len­den­wir­bel­säu­le bil­det den unte­ren Abschnitt unse­rer Wir­bel­säu­le und stellt die Ver­bin­dung zwi­schen Rumpf und Becken dar. Sie über­nimmt eine zen­tra­le Funk­ti­on bei der Last­über­tra­gung und Sta­bi­li­sie­rung des Kör­pers und ist maß­geb­lich an nahe­zu allen All­tags­be­we­gun­gen wie Sit­zen, Ste­hen, Gehen, Bücken und Heben betei­ligt. Gleich­zei­tig ver­lau­fen in die­sem Bereich wich­ti­ge Ner­ven­struk­tu­ren, die unter ande­rem für die Ver­sor­gung der Bei­ne und Becken­or­ga­ne ver­ant­wort­lich sind. 

Beschwer­den rund um den unte­ren Rücken Beschwer­den im Bereich der LWS wer­den häu­fig unspe­zi­fisch als Lum­bal­gie oder Lum­bal­syn­drom bezeich­net – umgangs­sprach­lich auch Hexen­schuss oder Kreuz­schmerz. Bestehen die Schmer­zen län­ger als 12 Wochen an, spricht man von chro­ni­schen Rücken­schmer­zen. Die Schmer­zurr­sa­chen kön­nen viel­fäl­tig sein: sowohl Mus­ku­la­tur, die klei­nen Facet­ten­ge­len­ke, Band­schei­ben oder ner­va­le Struk­tu­ren kön­nen betei­ligt sein. In vie­len Fäl­len ist jedoch kei­ne ein­deu­ti­ge struk­tu­rel­le Ursa­che erkenn­bar. Dies stellt in der Regel kei­nen Hin­weis auf eine ernst­haf­te Schä­di­gung dar und bedeu­tet nicht, dass kör­per­li­che Akti­vi­tät ver­mie­den wer­den soll­te. Im Gegen­teil: ange­pass­te Bewe­gung und ein indi­vi­du­ell abge­stimm­tes Übungs­pro­gramm sind zen­tra­le Bestand­tei­le zur Reduk­ti­on von Beschwer­den und zur Wie­der­her­stel­lung der Belast­bar­keit im All­tag. 

Bei bestimm­ten Ver­än­de­run­gen der Len­den­wir­bel­säu­le, wie einem Band­schei­ben­vor­fall (Dis­kus­pro­laps) oder auch lum­ba­len Steno­sen (Spi­nal­ka­nals­teno­se, Fora­mens­teno­se) kann es zu einer Rei­zung von Ner­ven­struk­tu­ren kom­men. Dies äußert sich häu­fig durch aus­strah­len­de Schmer­zen, Miss­emp­fin­dun­gen oder Kraft­ver­lust in einem oder bei­den Bei­nen. Durch ein gezielt auf­ge­bau­tes, indi­vi­du­ell ange­pass­tes Trai­ning lässt sich die Belast­bar­keit der Wir­bel­säu­le und der betrof­fe­nen Ner­ven schritt­wei­se und nach­hal­tig ver­bes­sern.

Häu­fi­ge Beschwer­de­bil­der:
unspe­zi­fi­sche Rücken­schmer­zen / Lum­bal­gie / Lum­bal­syn­drom („Hexen­schuss“) 
chro­ni­scher Rücken­schmerz 
Mus­kel­ver­span­nun­gen und mus­ku­lä­re Dys­ba­lan­cen 
Band­schei­ben­vor­fall (Dis­kus­pro­laps) mit mög­li­cher Ner­ven­ir­ri­ta­ti­on 
lum­ba­le Steno­sen (Spi­nal­ka­nal- oder Fora­mens­teno­se) 
Ischi­al­gie / aus­strah­len­de Schmer­zen ins Bein 
Beschwer­den bei Sko­lio­se 
Belas­tungs­ab­hän­gi­ge Rücken­schmer­zen im All­tag 
post­ope­ra­ti­ve Reha­bi­li­ta­ti­on nach Ein­grif­fen an der LWS

Schul­ter

Die Schul­ter ist eines der beweg­lichs­ten Gelen­ke des mensch­li­chen Kör­pers. Das Schul­ter­ge­lenk ver­bin­det den Ober­arm mit dem Schul­ter­blatt und ermög­licht uns das Heben, Tra­gen und Grei­fen. Die­se gro­ße Bewe­gungs­frei­heit ent­steht durch ein kom­ple­xes Zusam­men­spiel aus Kno­chen, Mus­keln, Seh­nen und Gelen­ken.

Schul­ter­schmer­zen äußern sich häu­fig nicht nur lokal, son­dern kön­nen auch in den Ober­arm, den Nacken oder den obe­ren Rücken aus­strah­len. Meist zei­gen sich die­se bei All­tags­be­we­gun­gen wie beim Anzie­hen, beim über Kopf heben oder auch bei sport­li­chen Akti­vi­tä­ten. Im sport­li­chen Kon­text wären dies z.B. Schlag- oder Wurf­be­we­gun­gen. Die Beschwer­den kön­nen schlei­chend ent­ste­hen, nach Über­be­las­tun­gen oder einer trau­ma­ti­schen Ver­let­zung. Ursa­chen dafür kön­nen mus­ku­lä­re Dys­ba­lan­cen, dege­ne­ra­ti­ve Ver­än­de­run­gen von Seh­nen und Gelenk­struk­tu­ren, Reiz­zu­stän­de oder auch ein Ungleich­ge­wicht von kör­per­li­chen und psy­chi­schen Fak­to­ren sein. Im Vor­der­grund steht das Ziel, die Beweg­lich­keit, Kraft und Koor­di­na­ti­on der Schul­ter wie­der ins Gleich­ge­wicht zu brin­gen und einen schmerz­freie Funk­ti­on zu för­dern. 

Häu­fi­ge Beschwer­de­bil­der:
unspe­zi­fi­sche Schul­ter­schmer­zen
Sub­acro­mia­les Schmerz­syn­drom (Impinge­ment)
Rota­to­ren­man­schet­ten-Pro­ble­ma­ti­ken — (Reiz­zu­stän­de, Ris­se) kon­ser­va­tiv oder post­ope­ra­tiv
Ten­di­no­pa­thien (dege­ne­ra­ti­ve Ver­än­de­rung der Seh­ne) 
Schul­ter­in­sta­bi­li­tät 
Fro­zen Should­er
Reha­bi­li­ta­ti­on nach Unfäl­len oder Ope­ra­tio­nen 

Hüf­te

Das Hüft­ge­lenk ist die gelen­ki­ge Ver­bin­dung zwi­schen dem Becken und dem Ober­schen­kel­kno­chen, die gemein­sam mit der umlie­gen­den Mus­ku­la­tur und Liga­men­ten (Bän­dern), die Bewe­gung des Bei­nes und damit das Gehen bei gleich­zei­ti­ger Sta­bi­li­sie­rung des Kör­pers ermög­licht. Des Wei­te­ren ermög­licht es uns Bewe­gun­gen wie zum Bei­spiel das Sit­zen, Auf­ste­hen, Trep­pen­stei­gen oder Dre­hen.
Durch sei­ne beson­de­re Form ist das Hüft­ge­lenk beweg­lich und belast­bar zugleich. Eine beschwer­de­freie Hüf­te trägt wesent­lich zu einem flüs­si­gen, schmerz­frei­en Bewe­gungs­ab­lauf und zur Balan­ce des gesam­ten Kör­pers bei.

Hüft­schmer­zen äußern sich häu­fig als Schmer­zen in der Leis­te, im Gesäß oder an der Außen­sei­te der Hüf­te. Oft strah­len Schmer­zen in der Hüf­te, in den Ober­schen­kel oder bis ins Knie aus. Vie­le Betrof­fe­ne berich­ten über ein Ste­chen, ein Zie­hen oder eine Steif­heit im Hüft­ge­lenk, beson­ders mor­gens oder nach län­ge­rem Sit­zen. All­täg­li­che Bewe­gun­gen wie Gehen, Trep­pen­stei­gen oder das Anzie­hen von Schu­hen wer­den dadurch schmerz­haft oder ein­ge­schränkt. In man­chen Fäl­len kommt es zu einem Hin­ken oder einem Unsi­cher­heits­ge­fühl beim Gehen.
 
Ursa­chen
Hüft­schmer­zen kön­nen ver­schie­de­ne Ursa­chen haben. Häu­fig ent­ste­hen sie durch Abnut­zung des Hüft­ge­lenks (Arthro­se), ver­schie­de­ne struk­tu­rel­le Ver­än­de­rung, Über­las­tung im All­tag, mus­ku­lä­re Ver­span­nun­gen oder mus­ku­lä­re Dys­ba­lan­cen bezie­hungs­wei­se Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen des Hüft­ge­lenks. In eini­gen Fäl­len strah­len Schmer­zen aus dem Rücken oder dem Becken in die Hüf­te aus.

Häu­fi­ge Beschwerdebilder/Diagnosen:
unspe­zi­fi­sche Hüft­schmer­zen
Hüft­ar­thro­se (Verschleiß/Abnutzung des Gelenks)
Schleim­beu­tel­ent­zün­dung an der Hüf­te (z.B. bur­si­tis tro­chan­te­rica)
Hüft­im­pinge­ment (z.B. Cam-FAI und Pin­cer-FAI) *FAI = femo­roace­tabu­lä­res Impinge­ment
Aus­strah­len­de Schmer­zen aus dem unte­ren Rücken (z.B. bei LWS-Beschwer­den)
post­ope­ra­ti­ve Zustän­de (z.B. nach einer Arthro­sko­pie oder Hüft­ge­lenks­er­satz)
Mus­ku­lä­re Ver­span­nun­gen oder Über­las­tung
Seh­nen­rei­zun­gen oder Seh­nen­ent­zün­dun­gen

Knie

Das Knie­ge­lenk ist die gelen­ki­ge Ver­bin­dung zwi­schen Ober­schen­kel­kno­chen (Femur), Schien­bein (Tibia) und Knie­schei­be (Patel­la). Es ermög­licht vor allem das Beu­gen und Stre­cken, sowie klei­ne Dreh­be­we­gun­gen, die beim Gehen oder Dre­hen des Kör­pers wich­tig sind. Das Knie trägt viel Kör­per­ge­wicht und sorgt dafür, dass wir sicher ste­hen, gehen, lau­fen, Trep­pen stei­gen und Sport machen kön­nen. Es funk­tio­niert wie ein Stoß­dämp­fer, der Belas­tun­gen beim Lau­fen oder Sprin­gen abfe­dert. Ein gut funk­tio­nie­ren­des Knie­ge­lenk sorgt für flüs­si­ge und schmerz­freie Bewe­gun­gen im All­tag und beim Sport.

Knie­schmer­zen zei­gen sich häu­fig vor­ne, seit­lich oder hin­ter dem Knie und teil­wei­se in Kom­bi­na­ti­on mit einer Stei­fig­keit und/oder ein­ge­schränk­ter Beweg­lich­keit, beson­ders mor­gens, nach län­ge­rem Sit­zen oder nach län­ge­rer Ruhig­stel­lung infol­ge eines Ein­grif­fes oder Ver­let­zung. Man­che spü­ren ein Blo­ckie­ren, Nach­ge­ben oder ein Unsi­cher­heits­ge­fühl im Knie. Gele­gent­lich kommt es auch zu Schwel­lun­gen oder einer Druck­emp­find­lich­keit rund um das Gelenk.Dabei kön­nen All­tags­be­las­tun­gen wie das Auf­ste­hen und Hin­set­zen sowie das Gehen und Trep­pen­stei­gen unan­ge­nehm und schmerz­haft sein. 

Ursa­chen
Knie­schmer­zen kön­nen auf­grund von vie­len ver­schie­de­nen Ursa­chen auf­tre­ten. Dar­un­ter zäh­len der Ver­schleiß des Gelenks (Arthro­se), über­las­te­te Mus­keln und Mus­kel­ver­let­zun­gen, Ver­let­zun­gen von Bän­dern oder Seh­nen aber auch Ent­zün­dun­gen der Schleim­beu­tel bezie­hungs­wei­se Schä­den am Knorpel/Meniskus füh­ren oft zu Schmer­zen, Schwel­lung, ein­ge­schränk­te Beweg­lich­keit und Gang­un­si­cher­heit. Dar­über hin­aus kom­men die Schmer­zen auch manch­mal aus der Hüf­te oder dem unte­ren Rücken (LWS) oder nach einem Ein­griff wie einer Arthro­sko­pie oder einem Knie­ge­lenk­er­satz.

Häu­fi­ge Beschwerdebilder/Diagnosen:
unspe­zi­fi­sche Knie­schmer­zen
Knie­ar­thro­se (Gonar­thro­se) 
Menis­kus­ver­let­zun­gen (Läsi­on oder Riss)
Kreuz­band- oder Sei­ten­band­ver­let­zun­gen
Seh­nen­ent­zün­dun­gen (Ten­di­no­pa­thien)
Schleim­beu­tel­ent­zün­dung (Bur­si­tis)
Patell­ofe­mo­ra­les Schmerz­syn­drom (unspe­zi­fi­sche Knie­schei­ben­schmer­zen)
Fehl­stel­lun­gen oder Achs­ab­wei­chun­gen (Varus- oder Val­gusstel­lun­gen)
Post­ope­ra­ti­ve Zustän­de (Knie­pro­the­se, Kreuzband‑, Sei­ten­band- oder Menis­kus­ope­ra­ti­on, ande­re Ein­grif­fe)
Aus­strah­len­de Schmer­zen aus der Hüf­te oder LWS

Hand & Ellen­bo­gen

Die Hand ist die Ver­bin­dung zwi­schen Bewe­gung, Hand­lung und Aus­druck. Der Ellen­bo­gen bil­det die Ver­bin­dung zwi­schen Ober- und Unter­arm und spielt eine zen­tra­le Rol­le bei nahe­zu allen all­täg­li­chen Hand­lun­gen. Er ermög­licht das Beu­gen und Stre­cken des Arms sowie Dreh­be­we­gun­gen des Unter­arms, etwa wenn wir etwas grei­fen, tra­gen oder zu uns her­an­zie­hen. Die­se Bewe­gun­gen wir­ken selbst­ver­ständ­lich, sind jedoch das Ergeb­nis eines fein abge­stimm­ten Zusam­men­spiels von Kno­chen, Mus­keln, Seh­nen und Ner­ven. Funk­tio­nal gese­hen erlaubt der Ellen­bo­gen nicht nur Kraft­über­tra­gung, son­dern auch Ori­en­tie­rung im Raum: Wir brin­gen Din­ge näher an uns her­an oder schaf­fen bewusst Abstand. In die­sem Sin­ne ist er ein Gelenk, das zwi­schen Akti­vi­tät und Rück­zug ver­mit­telt – zwi­schen Zugrei­fen und Los­las­sen.
Ein­schrän­kun­gen oder Schmer­zen in die­sem Bereich kön­nen sich daher nicht nur kör­per­lich, son­dern auch im Erle­ben von Hand­lungs­fä­hig­keit bemerk­bar machen.
 
Beschwer­den im Ellen­bo­gen und in der Hand kön­nen sich auf unter­schied­li­che Wei­se äußern und sowohl die gro­be Kraft als auch die Fein­mo­to­rik beein­träch­ti­gen. Häu­fig ste­hen Schmer­zen im Vor­der­grund, die je nach Ursa­che belas­tungs­ab­hän­gig, bewe­gungs­ab­hän­gig oder auch in Ruhe auf­tre­ten kön­nen. Betrof­fe­ne berich­ten oft über ein zie­hen­des, ste­chen­des oder bren­nen­des Gefühl, beson­ders beim Grei­fen, Tra­gen oder Abstüt­zen. 

Häu­fi­ge Beschwer­de­bil­der
unspe­zi­fi­sche Schmer­zen in Ellen­bo­gen oder Hand­ge­lenk
Ten­nis­el­len­bo­gen (late­ra­le Epi­con­dy­li­tis)
Gol­fer­el­len­bo­gen (media­le Epi­con­dy­li­tis)
Seh­nen­ver­let­zun­gen 
Bizeps­seh­nen­ent­zün­dug
Kar­pal­tun­nel­syn­drom (kon­ser­va­tiv oder post­ope­ra­tiv)
dista­le Radi­us­frak­tur (post­trau­ma­tisch oder post­ope­ra­tiv)
Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen oder Blo­cka­de­ge­fühl
Insta­bi­li­täts­ge­fühl im Hand­ge­lenk

Fuß & Sprung­ge­lenk

Der Fuß stellt das bio­me­cha­ni­sche Fun­da­ment unse­res Kör­pers dar und ist ent­schei­dend bei jeder Form der Fort­be­we­gung. Über das obe­re und unte­re Sprung­ge­lenk ver­bin­det er den Unter­schen­kel mit dem Fuß und ermög­licht kom­ple­xe Bewe­gungs­ab­läu­fe wie Gehen, Lau­fen, Sprin­gen und das Hal­ten des Gleich­ge­wichts. Das kom­ple­xe Zusam­men­spiel zahl­rei­cher Struk­tu­ren wie Kno­chen, Gelen­ke, Mus­keln, Seh­nen und Bän­der ermög­licht Sta­bi­li­tät, eine effi­zi­en­te Kraft­über­tra­gung und Stoß­dämp­fung sowie die Anpas­sung an unter­schied­li­che Unter­grün­de und Belas­tungs­si­tua­tio­nen. 

Beschwer­den rund um Sprung­ge­lenk und Fuß Schmer­zen im Sprung­ge­lenk oder Fuß tre­ten häu­fig im Bereich der Fer­se, des Knö­chels, des Mit­tel­fu­ßes oder der Zehen auf. Beglei­tend kön­nen Schwel­lun­gen, Druck­emp­find­lich­keit, Stei­fig­keit oder ein­ge­schränk­te Beweg­lich­keit auf­tre­ten, beson­ders mor­gens, nach län­ge­rem Sit­zen oder nach Belas­tung. Betrof­fe­ne berich­ten manch­mal von einem Blo­ckie­ren, Nach­ge­ben oder Unsi­cher­heits­ge­fühl beim Ste­hen, Gehen und/oder Lau­fen. All­tags­be­las­tun­gen wie Trep­pen­stei­gen, Lau­fen auf unebe­nem Unter­grund oder Sport kön­nen dadurch unan­ge­nehm oder schmerz­haft wer­den.

Ursa­chen 
Da unse­re Füße täg­lich das gesam­te Kör­per­ge­wicht tra­gen, sind sie dau­er­haft hohen Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Ungüns­ti­ge Fak­to­ren wie unge­eig­ne­tes Schuh­werk (z. B. hohe Absät­ze), Über­ge­wicht, sport­li­che Über­las­tung oder ein­ge­schränk­te moto­ri­sche Kon­trol­le kön­nen die natür­li­che Funk­ti­on des Fußes beein­träch­ti­gen. In der Fol­ge kön­nen sich Fehl­stel­lun­gen oder Über­las­tungs­sym­pto­me ent­wi­ckeln. 
Dar­über hin­aus stel­len auch trau­ma­ti­schen Ereig­nis­sen wie ein Achil­les­seh­nen­riss oder Bän­der­ver­let­zun­gen häu­fig infol­ge von Umknickt­rau­ma­ta (Supi­na­ti­ons­trau­ma­ta) sowie Frak­tu­ren der Fuß­kno­chen- ein­schließ­lich Schien- und Waden­bein oder Ermü­dungs­brü­che im Bereich des Mit­tel­fu­ßes häu­fi­ge Ursa­chen für Beschwer­den dar. Unbe­han­delt kön­nen die­se lang­fris­tig auch ande­re Kör­per­re­gio­nen wie Knie, Hüf­te oder Wir­bel­säu­le beein­flus­sen. 

Häu­fi­ge Beschwer­de­bil­der:
Unspe­zi­fi­sche Fuß- und Sprung­ge­lenks­schmer­zen 
Fuß­fehl­stel­lun­gen (z. B. Senk‑, Spreiz- oder Platt­fuß, Hal­lux val­gus) 
Über­las­tungs­er­kran­kun­gen wie Fer­sen­sporn, Plant­ar­fas­zii­tis oder Arthro­sen der Fuß- und Zehen­ge­len­ke 
Ten­di­ni­tis / Ten­di­no­pa­thien (z. B. Achil­les­seh­ne) 
Band­ver­let­zun­gen und Insta­bi­li­tä­ten des Sprung­ge­lenks, häu­fig nach Umknickt­rau­ma­ta (Supi­na­ti­ons- / Ever­si­ons­trau­ma) 
Aku­te Ver­let­zun­gen wie Bän­der­ris­se, Kno­chen­brü­che am Sprung­ge­lenk, Mit­tel­fuß oder an den Zehen 
Spät­fol­gen nach Ver­let­zun­gen wie Knor­pel­schä­den oder früh­zei­ti­ge Arthro­se 
Post­ope­ra­ti­ve Reha­bi­li­ta­ti­on nach Ein­grif­fen am Fuß oder Sprung­ge­lenk (z. B. nach Frak­tu­ren, Band­re­kon­struk­tio­nen oder Arthro­se­be­hand­lun­gen)

Becken­bo­den

Der Becken­bo­den ist weit mehr als nur eine „Mus­kel­plat­te“. Er bil­det das dyna­mi­sche Fun­da­ment Ihres Rump­fes. In unse­rer The­ra­pie betrach­ten wir die Loka­li­sie­rung und den Auf­bau die­ses drei­schich­ti­gen Mus­kel­sys­tems im direk­ten Zusam­men­spiel mit dem Zwerch­fell und der Atmung. Bei jedem Atem­zug arbei­ten Rumpf­kap­sel und Becken­bo­den syn­er­ge­tisch zusam­men, um Druck zu regu­lie­ren und Orga­ne zu stüt­zen.

Wenn die­ses Zusam­men­spiel gestört ist, ent­ste­hen Dys­funk­tio­nen wie Inkon­ti­nenz, Organ­sen­kun­gen oder chro­ni­sche Ver­span­nun­gen. Wir wol­len hier Taboo-The­men auf­bre­chen und offen über Ihre Beschwer­den reden, um Ihnen das ange­nehms­te Set­ting bie­ten zu kön­nen.

Dabei bli­cken wir weit über die klas­si­sche Rück­bil­dung hin­aus: Neben Inkon­ti­nenz­pro­ble­ma­ti­ken befas­sen wir uns auch mit Sen­kungs­be­schwer­den. Ein beson­de­rer Fokus liegt auf der Beglei­tung durch alle Lebens­pha­sen – von der Unter­stüt­zung bei Zyklus- und Peri­oden­be­schwer­den über die poten­ti­el­le Schwan­ger­schaf­ten bis hin zur Meno­pau­se. Nicht nur die­se natür­li­chen hor­mo­nel­len Umstel­lun­gen einer Frau* ste­hen bei uns im Vor­der­grund, genau­so auch uner­war­te­te Ver­än­de­run­gen wie nach Krebs­dia­gno­sen (z.B. Brust­krebs, Gebär­mut­ter­hals­krebs) kön­nen the­ra­peu­tisch beglei­tet wer­den. Eben­so im Kon­text von Tran­si­tio­nen (auch nach geschlechts­an­glei­chen­den Ope­ra­tio­nen) ist die Becken­bo­den­the­ra­pie ein wich­ti­ger Bau­stein. Wir unter­stüt­zen bei der Nar­ben­pfle­ge nach OPs, beglei­ten den Hei­lungs­pro­zess und hel­fen dabei, ein neu­es, posi­ti­ves Kör­per­ge­fühl in die­ser sen­si­blen Regi­on auf­zu­bau­en.

Häu­fi­ge Beschwer­de­bil­der:

- Inkon­ti­nenz & Spei­cher­stö­run­gen:
Belas­tungs­in­kon­ti­nenz (Urin­ver­lust beim Nie­sen, Lachen, Hüp­fen)
Dran­gin­kon­ti­nenz (plötz­li­cher, unkon­trol­lier­ba­rer Harn­drang)
Stuhl­in­kon­ti­nenz

- Sen­kungs­be­schwer­den (Des­zen­sus):
Sen­kung von Gebär­mut­ter, Bla­se oder Darm
Druck- oder Fremd­kör­per­ge­fühl im Unter­leib („Schwe­re­ge­fühl“)

- Ana­to­mi­sche Ver­än­de­run­gen & OP-Fol­gen:
Rek­tus­dia­sta­se: Insta­bi­li­tät der Bauch­wand nach Schwan­ger­schaf­ten
Nar­ben­be­schwer­den nach Kai­ser­schnitt, Damm­schnitt oder geschlechts­an­glei­chen­den Ope­ra­tio­nen, Mas­tek­to­mie
Zustand nach Pro­sta­ta- oder Gebär­mut­ter­ent­fer­nung

Wo The­ra­pie Trai­ning wird. Und Stär­ke zur Gesund­heit.

Ter­min ver­ein­ba­ren